Magnesiumöl Variation - Entspannung für's Handtäschle


Salzwasser heilt alles - 
der Schweiß, die Tränen
und das Meer. 
(Tania Blixen)

Schmerzen deine Hände, wenn du dein Gemüsebeet umgegraben hast?
Oder nach stundenlangen Orchesterproben? Egal, welches Instrument du spielst, die Hände sind halt meist Hauptakteure. Zwei Kilo Kartoffel schälen wird zur krampfigen Qual?

Schmerzen deine Füße nach einem langen Tag auf Station oder nach einer Milonga, weil du getanzt hast wie "der Lump' am Stecken"? Plagen dich oder deine Patienten Wadenkrämpfe? Oder diese fiesen Spastiken, die sich nach einem Schlaganfall gerne einnisten?

Sitzen dir betongleiche Verspannung-Gespenster im Nacken? Der Schreibtischtäter muss unbedingt noch arbeiten? Kein wohlig-lösender Massagetermin in Sicht? Und die Steuererklärung...?


Für solche Fälle habe ich ein Zauberwasser in der Handtasche oder im Hausbesuchsköfferle:



die Magnesiumöl Variation für "Faule"

 

 

Alles, was du zur Herstellung benötigst, bekommst du günstig, einfach und schnell in jedem Drogeriemarkt.

Länger und/oder oral angewandt kann Magnesiumöl deinem Immunsystem helfen, effektiv zu arbeiten, auch Allergien lindern. Es soll die Nerven stärken und dir Gelassenheit sowie Lebenslust zurückbringen und sogar in Kombination mit Vitamin B1 und B6 gegen Arthrose helfen. Gut geeignet, da magenverträglich, scheint die fettlösliche Version dieser B-Vitamine zu sein. (B1 Benfotiamin, B6 Pyridoxinhydrochlorid).

Magnesium, in dieser Form transdermal angewandt, erreicht geschwind die harten Muskelregionen und löst Verspannungen.  
Es kommt über und durch die Haut direkt dorthin, wo es gebraucht wird.
Die mögliche Nebenwirkung "Durchfall mit Magengrummeln" bei oraler Einnahme kannst du dir so sparen.
Überdosieren geht auch nicht: Der Körper nimmt über die Haut nur soviel auf, wie er braucht.

Da gutes Magnesiumchlorid sowieso meist aus dem Salz des Toten Meeres hergestellt wird,  verwende ich einfach gleich handelsübliches Totes Meer Salz.
Der Wirkstoffgehalt ist gleich. Die zusätzlichen Bestandteile (Calciumchlorid 14,4%, Kaliumchlorid 4,4%, Natriumchlorid 30,4%) "stören" ja nicht.
 
Selbst beim "Genuss" einer 3,3%igen Trinkzubreitung (10ml) wäre der Kochsalzgehalt bei nur 0,01 g. Das sprengt die empfohlene Zufuhr von 2-5 g gewiss nicht. Schmeckt jedoch gar fürchterlich. Aber, wie meine Oma selig schon meinte: "Übel muss Übel vertreiben".

Bei Patienten, die zu Spastiken neigen, gebe ich gerne einfach eine Handvoll Totes Meer Salz ins Waschwasser.

Eignet sich auch prima als kleines Geschenk nach der Behandlung.


Das Rezept


In 1 Liter Wasser (abgekocht) 33 g Totes Meer Salz auflösen.

Beim ersten Mal das Salz am besten abwiegen, hinein in ein Marmeladenglas o.ä., Füllhöhe anzeichnen, fürs nächste Mal bereitstellen. Falls du keine Waage zur Hand hast: 4 Teelöffel voll entsprechen etwa 30 g Salz.

Der Vorrat: 1 große Glasflasche (oder 2 Halbliterflaschen, am besten mit weitem Hals, mit kochendem Wasser ausgespült oder ausgekocht) mit dem Salzwasser füllen. Beschriften. Abkühlen lassen.

Zauberwasser ToGo:  In eine kleine, dicht verschließbare Sprühflasche (Parfümflakon, Reise-Kosmetikfläschchen, o.ä.) zum Mitnehmen abfüllen.

Du kannst - je nach Bedarf und Belieben - 1-2 Tropfen ätherische Öle  zusetzen: zum Beispiel Lavendel bei nächtlichen Wadenkrämpfen oder erfrischendes Zitroniges. Vor Anwendung gut schütteln.

Aufsprühen, einmassieren
mit dem Lied deiner Wahl im Ohr!  Ich empfehle für heute...



Wünsche wohlige Entspannung!

Herzliche Grüße und bis bald,
Manuela Bößel





Mehr über das klassische Magensiumöl findest du hier:
https://www.zeitenschrift.com/artikel/magnesiumoel-wirkt-wunderbar-ueber-die-haut-transdermal
* Möchtest du das Bild oder diesen Text verwenden?
* Mehr lesen? Hier entlang zu Manuela Bößels Büchern

Kommentare

  1. Liebe Manu,

    hab vielen Dank für deinen wohligen Entspannungsbericht. Welch´ gute Idee, das „Meerwasser“ einfach im Handtäschle dabeizuhaben. Gerne massiere ich meine Hände seitdem mit Magnesiumöl und beachte sie auch viel mehr. Lustigerweise erwähnst du als Beispiel die stundenlangen Orchesterproben. Ja, „davon kann ich auch ein Lied singen“! Das Musizieren macht riesig Spaß, aber die Hände bestehen zwischendurch unbedingt auf Entspannung, sonst kommt es tatsächlich zu Verspannungen. Sicherlich ist das Magnesiumwässerle auch eine gute Idee für strapazierte Tango-Füße J! Einfach ausprobieren!

    Liebe Grüße und alles Gute.

    Bettina

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    Antworten
    1. Liebe Bettina,

      wie schön! Die besten Rezepte können nur Wirkung zeigen, wenn man sie anwendet ;)und das "Tote Meer Wasser" macht's so einfach: Beschaffen der Zutaten, Herstellung und Applikation.

      Wünsch Dir weiterhin entspannt-fröhliches Musizieren!

      Liebe Grüße,
      Manu

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Aktualisiert am 15.10.19