Lust-Neider: 11 Tipps, wie du deinen Genuss minderst




Kennst du das?

Nach einer äußerst wohligen Mission - es muss gar nix Besonderes sein, Tango zum Beispiel - kommst du zufrieden schnurrend zur Türe herein, vielleicht ein fröhliches Liedlein pfeifend. Dein Blut durchströmt dich lebenslusttransportierend, verteilt lässig flirrende Leichtigkeit von den Zehen bis zum Scheitel. Im Bauch hat sich sanfte Seligkeit eingenistet.

Und da sitzt er am Tisch: DER LUST-NEIDER!
Seine Mundwinkel merkeln zentnerschwer ob deines unangemessenen Zustands. Und eh du dich versiehst, rollt er dir dein leuchtendes Goldstück aus der Aura.

Wie kannst du nur so EGOISTISCH sein!
Dir so eine geschmacklose Freiheit herausnehmen!

Es dir einfach gutgehen lassen?
Einfach tun, was dir guttut!

Neben dem "Lust-Neider" (maskulin) exisitiert natürlich auch eine weibliche Form - intern und extern. Wegen der besseren Schreib- und Lesbarkeit sowie des weniger komplexen Erscheinungsbilds erlaube ich mir im Text die männliche Schreibweise.

Wenn du nicht aufpasst, könnte es passieren, dass sich dieses Lebewesen ein "Besch" wachsen lässt und sich so zum aggressiveren Lust-Beschneider entwickelt.


Dein Leben zu genießen und die daraus folgende Gesundheit steht dir schließlich nicht zu!
Also, beherzige folgende Tipps!
Sonst beißt er.

11 Tipps für den Umgang mit einem Lust-Neider


Du musst wirklich hart an dir arbeiten - gerade, wenn du es schon gewöhnt bist, genüssliche Sternschnuppen in Herz und Frisur zu tragen.
Versuche unbedingt, die Umsetzung aller Ratschläge innerhalb von drei Wochen zu vollziehen. Das ist nicht schaffbar und wird dich ganz bequem runterziehen.

Alle Punkte steigern deine Stresshormone wie Cortisol und Adrenalin. So steigerst du verlässlich eine entzündliche Grundsituation in deinem Körper, die als Auslöser für Gefäß- und verschiedene Autoimmunkrankheiten, Adipositas und Typ II-Diabetes gehandelt werden. Deine Grant-Reizschwelle wird sich senken, schlechte Laune sicherstellend.

Zur Verdeutlichung der Tipps nutze ich Tangosituationen. Ersetze als Nicht-TangotänzerIn einfach den Begriff "Tango" gegen deine egozentrische Lieblingsbeschäftigung.

1. Achte auf dein Äußeres.


Das sollte so schwer nicht sein:
Jeder beherbergt in seinem Kleiderschrank Stücke oder Fehlkäufe, die einen gewiss unvorteilhaft aussehen lassen. Ob es die Farbe ist, die deinen Teint fahl färbt und deine Augenringe betont, oder du lieber Teile wählst, die dich zu dick aussehen lassen, bleibt dir überlassen.

Im Notfall kannst du einfach dein T-Shirts, Hosen, etc. ganz lange im Trockner liegen lassen. Dann sehen sie aus, als hättest du darin geschlafen und betonen lässig deine lustlose Wurstigkeit. Flächengroßzügig verarbeiteter Baumwollripp in Weiß für drunter vermittelt hübsch matronige Unattraktivität.

Als günstig beim Tango hat sich zwickende Gewandung bewährt, die sicherstellt, dass du dich nicht zu ausdrucksvoll bewegst (siehe Tipp 8). Versetzte hierzu einfach den Bundknopf an Rock oder Hose und wähle deine Schuhe eine Nummer kleiner.

Wasche deine Haare in größeren Abständen. Verwende Shampoo, das dem Gegenteil deines Haartyps entspricht. Eine große Auswahl findest du in gut sortierten Drogerien.

Verwende deinen Kajalstift, um dir unlustvolle Gedanken auf dem Badezimmerspiegel zu notieren, ein Lippenstift eignet sich prima für Unterstreichungen. Im Gesicht hat Farbe fortan nichts mehr zu suchen.

Ersetze dein Parfüm durch Küchendunst. Der Duft von dort, wo du hingehörst, wird deinen hauseigenen Lust-Neider zufrieden stimmen und die Zahl der potentiellen Tanzpartner reduzieren.


2. Verstecke jeglichen Ausdruck von Genuss. 


Übe vor dem Spiegel verkehrt herum zu lächeln. Stell dir vor, in deinen Mundwinkeln hingen kleine Gewichte. Es könnte sein, dass du dabei lachen musst. Aber gib nicht auf! Bei konsequentem Training wird sich deine Laune zuverlässig depravieren - innen und sichtbar im Außen.

Falls du dir das Vor-dich-hin-singen einfach nicht abgewöhnen kannst, benutze bearbeitete Tangotexte. Eine lustfreie Version von "Malena" findest du hier. Ausdrucken und auswendig lernen!


3. Arbeite an deinen Schuldgefühlen.

 

Achte auf das kleinste Anklingen von schlechtem Gewissen, Schuld und Scham in Herz und Hirn. Benenne es, arbeite es sorgfältig wortreich aus. Ein Tagebuch kann dir hierbei helfen.

Verwebe den Begriff "Egoismus" fest in deinen Gedankenschleifen. So bleibt diese Gefühlsgruppe sicher verankert und du kannst sie bei Bedarf schnell abrufen.

Bleibe bei diesen Emotionen während der gesamten Milonga. Das sichert verkrampftes Tanzen und verhindert beschwingten Genuss, den du sonst vielleicht mit nach Hause gebracht hättest!


4. Definiere deinen Milongabesuch neu.


Tango hat wirklich nichts, gar nichts mit Spaß zu tun! 
Argumentiere mit körperlichem Funktionserhalt und Depressionsprophylaxe. Mit einer echten Depression und schwerer Antriebslosigkeit bist du für den Lust-Neider nicht zu gebrauchen.

Die Seniorengymnastikgruppe turnt an Terminen, die für dich nicht in Frage kommen. Alleine spazieren oder joggen gehen ist heutzutage viel zu gefährlich! Da bleibt nur die Traditions-Milonga in deinem  Heimatort. Gut, dass dort nur unaufgeregte Musik gespielt wird. Vielleicht hast du Glück und findest hier einen Tangolehrer, der Fortschritte dein Tanzen betreffend erfolgreich verhindert.


5. Lege eine grübelige Sorgenliste und Sorgenschachtel an.


Wenn du meinst, nicht genug Sorgen zu haben, weit gefehlt!
Du musst nur suchen. Gewöhne dir an, vor dem Einschlafen deinen grübelig-bangen Befürchtungen eine Bühne zu geben. Lade deine Kümmernisse ein. Im Zwielicht des nahenden Unbewussten spitzeln sie gerne so weit hervor, dass du sie packen und notieren kannst, um sie tagsüber gebührend zu pflegen.

Visualisiere regelmäßig deine Misserfolge in bunten Bildern und spüre den zughörigen Emotionen gründlich nach.

Hilfreich ist auch eine "Sorgenschachtel". Sammle hier die Dinge, die Gefühle an schlimme Zeiten konservieren. Gerüche wirken besonders gut, da sie den Verstand umgehen und direkt im Unterbewussten triggern. Stöbere in dieser Schachtel immer dann, wenn sich Lebenslust ankündigt.


6. Halte deine ToDo-Liste so lang wie möglich.


Stelle  sicher, dass am Ende des Tages mindestens drei Priorität 1- Punkte auf deiner Aufgabenliste unerledigt bleiben. (Alle Aufgaben bekommen das Prädikat "höchst wichtig" = 1) Du kannst diese drei einfach öfters verwenden, indem du sie auf den jeweils nächsten Tag überträgst.

Erledige mindestens drei Dinge auf einmal. Dabei geht auf jeden Fall etwas schief, was dir ganz einfach deinen Eustress in Dysstress updated.



7. Achte auf deine Ernährung.


Iss möglichst konfektionierte, nahrungsmittelähnliche Produkte. Die schmecken übel und enthalten kaum Nährstoffe. Wenn deine Oma ein solches als "nicht essbar" einstufen würde, liegst du mit deiner Wahl schon ziemlich gut! Enthält das Zeugs auch noch Transfette, bist du auf dem besten Weg.

Kohlehydrate führst du am besten in Form von Süßigkeiten und Weißmehl zu, das hält deinen Blutzuckerspiegel unstabil und sorgt so ganz bequem für Stimmungs- und Konzentrationsabstürze.

Frische Früchte und Gemüse mit ihren Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen sollten tabu sein, ebenso wie Öle mit hohem Omega-3-Fettsäureanteil. Dein Immunsystem wird es dir mit wiederkehrenden Erkältungen oder sogar einer kleinen Autoimmungeschichte danken.

Lege die Hauptmahlzeit des Tages auf spätabends, kurz bevor du ins Bett gehst. Das hält dich lange genug wach, um an deiner Sorgenliste zu arbeiten. Die Blähungen mit Bauchgrummeln am Folgetag kannst du als Argument verwenden, den Tango auszulassen.


8. Verschlanke deinen Schlaf.


Schlafe weniger als 6 Stunden. Schau dir vor dem Niederlegen regelmäßig schlimme Nachrichten, Filme etc. an. Das erhöht den körpereigenen Stress. Deinem Gehirn und seinem unterbewussten Keller ist es egal, ob du selber in der Situation steckst, solange du das Gesehene mit Emotionen auflädst. Das steigert deine Stresshormone und füttert die Kreativität, um deine Sorgenliste zu befüllen.

Bleibe bis zum bitteren Ende auf der Tangoveranstaltung. Müheloses Desillusionieren wird sehr einfach möglich, wenn du den Saal und die anderen Tangomenschen bei Putzlicht betrachtest. Und die Restnacht schenkt dir wenig genug Ruhezeit bis zum Weckerklingeln. Besonders, wenn du brav deine Grübel-Routine vor dem Einschlafen erledigst.


9. Bewege dich so wenig wie möglich.

Stundenlanges Stillsitzen hast du ja wahrscheinlich in der Schule gelernt. Also hör auf zu zappeln! Stelle alles bereit, was du brauchst, vorher in Griffnähe bereit. So musst du nicht immer wieder aufstehen. Achte auf eine geringe Flüssigkeitszufuhr, um die Toilettengänge zu reduzieren.

Dass du den Aufzug statt Treppe und Auto statt Fahrrad benutzt, versteht sich von selber.

Wähle eine Tangoveranstaltung, bei der auf Códigos Wert gelegt wird. Die Freiheit von exibitionistischen Gefühlsausbrüchen sowie umarmungsfokussiertes langsames Agieren in der Ronda halten dich von der ungezügelten, unangebrachten Bewegungsversuchung fern. Entscheide dich für Tangounterricht, bei dem dein Lehrer möglichst viel Unterrichtszeit mit Sprechen belegt. So bleibt weniger Zeit zum Tanzen. Vielleicht kannst du im Unterricht auch deine Defizite gewinnbringend verabeiten und pflegen.

Obacht! Eine langweilige Milonga ist kein Garant für Lustbegrenzung! Ich habe gehört, dass es Tänzer geben soll, die gerade im gemächlichen, unaufgeregtem traditionellem Tango stehmeditierend ihre Glückseligkeit finden sollen. Die Symptome des Genießens äußern sich hier nur sehr subtil oder gar nicht. Gehörst du zu diesem Personenkreis, achte ganz besonders auf kleinste Anzeichen aufkommender Wonne. Bekämpfe diese schon im Ansatz! Wechsle gegebenenfalls zu einer Neolonga oder finde eine vegane Gruppe chronisch weltschmerzpushender Gutmenschen.

Bleibe passiv! Als Geführte kannst du getrost auf eigenen Ausdruck beim Tanzen verzichten. Lehne dich an deinen Partner und vermittle nachdrücklich, dass du umfällst, wenn er dich nicht hält. Überlasse ihm jegliche Interpretation der Musik. Das geht dich nichts an. Versuche mit all deiner Kraft, dich wie ein lebloses Tanzgerät zu fühlen - nicht wie eine schöne Frau, selbstbewusst und elegant. So ein Unsinn! Das erhöht die Spannung und verholzt deine Bewegungen in Leib und Seele. Dann hat die Lust keine Chance mehr.




10. Isoliere dich von deinem sozialen Netzwerk oder such dir ein Umfeld, dass dich runterzieht.


Lass den Kontakt zu alten Freunden, die dich so nehmen wie du bist, einschlafen. Auch von wohlwollende Menschen, die dich vielleicht sogar unterstützen, sollst du dich fernhalten. Das Gefühl von Dankbarkeit oder liebevolle Gedanken können Warnzeichen sein! Auch das Lachen beim Tango! Höre und handle! Halte dich fern von solchen Personen, vor allem, wenn sie versuchen dich von deinen Egoismusdefinitionen abzubringen, und dich zu lustvollen Aktionen ermuntern!

Achte lieber auf regelmäßigen Kontakt zu Personen, die dich und dein Tun in Frage stellen. Gerne werden sie dir immer wieder deine egositischen Fehler und Versäumnisse reflektieren. Das hilft, um deine Schuldgefühle quietschlebendig zu halten.


11. Übe erotische Enthaltsamkeit.



Eine begehrenswerte Person zu sein, kannst du schon mit den Tipps zum Äußeren nahezu gegen Null laufen lassen. Allerdings müssen auch die inneren Deblockierungen bearbeitet werden. Nutze Affirmationen wie "Gott (oder wer auch immer), wandle mich zu einem grauen Schatten, nimm dein Licht von mir, auf dass ich mich als Neutrum fühle".

Aufgepasst! Schon das Aufhalten der Türe durch einen Gentleman kann Erotik vermitteln. Tür aufmachen kannst du doch selber! Von konkretem Sex mit Anfassen, allein oder zu zweit, wird dringendst abgeraten! Selbst Zärtlichkeiten oder Kuscheln - und wenn es nur deine Hauskatze ist - lassen deinen Oxytocinspiegel gefährlich ansteigen. Die Folge: Du fühlst dich unangemessen egoistisch wohl.

Der Tango muss heute nicht mehr zwangsläufig sinnlich oder gar erotisch daherkommen, und die Tänzer sowie Tänzerinnen schon gar nicht! Probiere einfach verschiedene Milongas aus - die Wahrscheinlichkeit, ein nonsinnliches Ambiente zu finden, ist inzwischen deutlich höher als früher.
Verändere deine Mirada vom Flirtblick zum Starren. Flüchte vor anzüglichen Cabeceoversuchen aufs Klo (wo du dich mit Verkehrtrum-Lächeln wieder in die richtige Stimmung versetzen kannst).

Setze beim Tanzen und bei erotischen Missionen konsequent den Ratschlag zur Passivität um. So vermeidest du das Prickeln recht einfach.



Falls du die 11 Tipps nicht beherzigst und umsetzt...


wirst du zwangsläufig mehr Lust und Genuß in dein Leben lassen. Deine Stresshormone (z.B. Cortisol und Adrenalin) werden sich fürchterlich reduzieren, was innere Entzündungsvorgänge abflauen lässt. Dann hast du's wesentlich schwerer, Typ II-Diabetiker zu werden, eine Autoimmungeschichte zu entwickeln oder deine Gefäße zu verstopfen. Dein Immunsystem wird effektiver arbeiten, ewige wiederkehrende Schnupfenschleifen adé! Vielleicht nimmst du sogar ab! Deine Stimmung wird sich automatisch heben.

Wenn es dir auch noch leichter fällt, deine Gedanken zu klären, konzentriert sowie effektiv zu werkeln oder besser zu schlafen...
Vielleicht kommt dir dann die Idee, den Lust-Neider zu ignorieren oder gar aus deinem Leben zu entfernen.
Nicht auszudenken!

Wo soll das nur hinführen?


Herzliche Grüße und bis bald,
Manuela Bößel





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Kommentare

  1. Liebe Manuela, gerade bin ich über deine Seite gestolpert. Bin zwar noch kein Tangofisch, eher noch ein malträtiertes Küken. Der Voleo der Nebentänzerin zielte neulich punktgenau auf meinen Knöchel. Das ist aber nur ein Malheur, das dazu beiträgt, "verkehrt herum zu lächeln". Da ich seit zwei Jahren über Fußprobleme (beim Tango) blogge, kommt mir das zupass. Zumal uns Fußprobleme im Sinne deines Artikels alt aussehen lassen. Verkrampfte Zehen lassen uns nächtens sogar mit den Zähnen knirschen, was erfolgreich zu weiterer Verschlankung des Schlafs führt. Unausgeschlafenheit, gepaart mit unpassendem, dafür hübschen Schuhwerk trägt bei der nächsten Milonga dazu bei, uns dekorativ wie ein Sack an den Mann zu hängen, und dabei gequält zu lächeln. Mitleidstour statt Charmeoffensive, um aufgefordert zu werden. Jedes Mittel ist recht. Fußgruß - Birgit

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    1. Liebe Birgit,

      ja, erfahrungsgemäß können die so süühüßen "Steh- und Sitzschuhe" (wie meine Mutter sie nennt) und die Nebenwirkungen als taugliches Therapeutikum zur Lustminderung beim Tango daherkommen. ;)

      Aber ich glaube, eine "Charmeoffensive" ist viel gesünder, bis das Geläuf kräftig genug ist.

      Und glückliche, starke, lebenslustige Füße können in jedem Gewand tanzen - ob in Gummistiefeln, Socken, Manga-Plateau-Klötzen (siehe Vio Tangoforge) oder halt High Heels ist dann wurscht.

      Herzliche Grüße!
      Manuela
      *****************************
      P.S. Birgits lesenswerter Blog wohnt hier:
      http://www.draufgaengerin.de
      "Für Frauen, die sich spüren wollen - barfuß oder auf hohen Hacken!"

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Aktualisiert am 15.10.19